Land Hessen & Landkreise FD & HEF

Die Gründung des Vereins Natur- und Lebensraum Rhön im Jahr 1991 geht im Wesentlichen auf die Initiative der Hessischen Landesregierung zurück.


Dem damaligen Staatsminister im Umweltministerium Jörg Jordan war es ein zentrales Anliegen, bei der Entwicklung des Biosphärenreservates Rhön die Bürgerschaft einzubinden. Daher wurden frühzeitig Weichenstellungen vorgenommen, um neben der staatlichen Säule der Biosphärenreservatsverwaltung eine zivilrechtliche Säule in Form eines Fördervereins zu gründen, der die Interessen der Bürgerschaft und der Kommunen bündelt.
Ursprünglich war es das Bestreben der Hessischen Landesregierung, den Förderverein als länderübergreifend verbindendes Element zu etablieren. Leider scheiterte 1991 dieses Bestreben an Vorbehalten der Länder Bayern und Thüringen.

Bereits 1991 war es zentrales Ziel der hessischen Landesregierung, mit dem Verein Natur-und Lebensraum Rhön eine Struktur zu entwickeln, die als Garant für Bürgerbeteiligung und Botton-Up-Prozesse fungiert.

1991 war auch das Jahr, in dem seitens der EU das erste LEADER-Programm auf den Weg gebracht wurde. Hessen hat frühzeitig erkannt, dass mit diesen Mitteln in idealer Weise dem Anspruch einer nachhaltigen Regionalentwicklung Rechnung getragen werden kann. So wurden die Rhön und der Vogelsberg die ersten LEADER-Regionen in Hessen und der Verein Natur-und Lebensraum Rhön bereits 1991 als Lokale Aktionsgruppe zur Umsetzung des LEADER-Programms anerkannt.

Ebenfalls wurde bereits 1991 per Erlass geregelt, dass die staatliche Hessische Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates und der Verein Natur-und Lebensraum Rhön in Bürogemeinschaft zusammen arbeiten. Eine Entscheidung, die sich bis heute als überaus tragfähig und gewinnbringend für alle Seiten ausgezahlt hat. Durch den engen Schulterschluss werden Synergieeffekte genutzt und Reibungsverluste minimiert.

Bis heute ist das Land Hessen Mitglied beim Verein Natur-und Lebensraum Rhön und unterstützt damit die Arbeit des Fördervereines. Ein Vertreter des Umweltministeriums nimmt mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen des Vereins teil.

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