Natur und Landschaft

Von Westen prägen sanfte Bergrücken aus den Trias-Gesteinen Buntsandstein und Muschelkalk das Rhönvorland. In der östlichen Kuppenrhön beherrschen bis über 800 Meter hohe Vulkankegel die Landschaft. Im Norden des Gebiets sind sie besonders landschaftsprägend und werden deshalb als „Hessisches Kegelspiel“ bezeichnet. Die Hohe Rhön ist ein flachwelliges Hochplateau aus basaltischen Deckenergüssen und erreicht mit der Wasserkuppe, dem höchsten Berg Hessens und der Rhön, 950 Meter über dem Meeresspiegel.
Durch die hohe, kleinräumig wechselnde geologische Standortvielfalt sind artenreiche Lebensräume entstanden, die europaweit schützenswert sind. Dazu zählen insbesondere die Hoch- und Kalkquellmoore, Blockschuttwälder, naturnahe Fließgewässer, Borstgrasrasen und orchideenreiche Kalkmagerrasen, farbenprächtige Berg- und Feuchtwiesen. Die traditionellen Viehweiden mit Hecken sind Lebensraum vieler seltener Pflanzen und Tiere. Dieser hohe Wert der artenreichen Kulturlandschaft Rhön soll durch nachhaltiges Wirtschaften auch zukünftigen Generationen erhalten werden.

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