Flächenkulisse

Die Institution Naturpark ist sowohl im Bundesnaturschutzgesetz als auch im Hessischen Forstgesetz bzw. Hessischen Naturschutzgesetz keine naturschutzrechtliche Schutzkategorie, sondern lediglich eine Bezeichnung für ein nach besonderen Kriterien zu entwickelndes Gebiet mit einer äußeren Abgrenzung.
Der Naturpark umfasst eine Fläche von 72.318 Hektar im Landkreis Fulda. Er ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Er liegt zu 70 Prozent innerhalb der Grenzen des 63.564 Hektar großen hessischen Teils des, das im Jahr 1991 ins Leben gerufen wurde. Der südwestliche Teil des Naturparks in den Gemeinden Flieden, Kalbach und Neuhof westlich der Autobahn A7 hat einen Flächenanteil von 13,24 Prozent (9540 Hektar) und liegt nicht im Biosphärenreservat. Das Biosphärenreservat umfasst zusätzlich noch Flächen im südlichen Landkreis Hersfeld-Rotenburg.
Internationale Bedeutung erhält der Naturpark Hessische Rhön durch die großflächige Ausweisung von FFH- und Vogelschutzgebieten in der europäischen Schutzgebietskulisse Natura 2000. Durch die flächenmäßige Überlappung mit dem Biosphärenreservat Rhön enthält der Naturpark dessen Zonierung in Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen.
Zwischen den Verwaltungen erfolgt eine Aufgabenteilung in gegenseitiger Abstimmung.

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